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Ein lyrischer Blog...
Alina Jacobs

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Ist kein Ort, an den ich gehen kann.
Auch kein Versteck für jedermann.
Keine Einheit
oder Gleichheit,
Kein Land oder Stamm
und erst recht keine Nation.
Die Heimat spaltet sich nicht aufgrund der Religion.

Sie ist ein Gefühl und fängt im Herzen an,
damit sie jedoch entstehen und wachsen kann,
müssen wir endlich anfangen
zu leben
und das
gemeinsam.
©Alina Jacobs

Oct. 22, 2017, 10:26 p.m. alina 0

Hey, warum gehst du immer so schnell?
Ich hab so doch keine Zeit dich kennenzulernen,
oder willst du dich etwa bewusst von mir entfernen?
Eben war es doch noch Nacht,
nun wird es wieder hell.

Warum wollen wir keine Freunde sein?
Glaubst du, die Zeit ist besser allein?
Lass es uns probieren,
das schlimmste, was passieren könnt',
wär verlieren.

Du nimmst dir die Zeit
und ich mir
Gelassenheit
oder bin ich nur dein
Zeitvertreib?

"Schlag die Tageszeitung auf",
sagst du
"und schau, was ich dir gebracht hab."

Sept. 11, 2017, 9:05 p.m. alina 0

Ich frage mich, wer du eigentlich bist
und wie ich es geschafft habe,
dich zu übersehen,
wo mir doch in deiner Nähe
jegliche Lasten fehlen.

Du gibst mir die Freiheit zu Träumen
und an Unmöglichkeiten festzuhalten.
Sammelst die Scherben auf,
wenn sich meine Welt anfängt zu spalten
und findest mich,
wenn alle Stricke reißen.

Ich dachte vorher, dass ich sehen könnte,
doch als du aufgetaucht bist,
merkte ich,
es gibt noch eine viel buntere Sicht-weise
auf's Leben
und ich sollte ihm endlich eine Chance geben.

Während ich in deine Augen blicke,
wird es still im Raum
nicht weil die anderen zu schweigen angefangen haben,
sondern weil Steine im
Uhrwerk lagen.

Ich glaube, dass war der einzige Moment,
in dem ich mir wünschte,
dass Kaputtes niemals heilen würde.

Wir sind unsere eigene Zeitschleife,
haben unser Zuhause verlassen,
Viele konnten es nicht fassen,
dass wir auch ohne zuhause glücklich waren.
Schließlich hatten wir uns,
da waren wir nicht weise.

Aug. 26, 2017, 8:17 p.m. alina 0

Sag mir,
warum kann ich dich nicht sehen?
Sag mir,
welche Sprachen muss ich lernen, um dich zu verstehen?
Sag mir, was hat dein Dasein für einen Sinn und
wenn ich dir folg,
wo führst du mich hin?

Verrate mir, warum deine Schwester der Hass ist,
Verrate mir, wieso du so schwer zu finden bist!
Verrate mir, wo dein Versteck liegt
und ob es dich eigentlich... wirklich gibt?

July 6, 2017, 9:05 p.m. alina 0

Ich sammle deine Scherben gerne auf
Und bastle dir etwas Schönes daraus,
Was dich und mich zum Lächeln bringt
Und wodurch Selbstmitleid
In Schatten versinkt.

Doch manchmal willst du deine Scherben nicht wieder haben,
Du sagst, sie seien verseucht mit Narben,
Auch nicht, wenn ich sie dir zusammen klebe
Jetzt lass mich dir sagen, wie ich dich sehe!

Ich binde dir beide Augen zu
Jetzt atme mal langsam, find deine Ruh'.
Ich zeig dir, was wir zusammen sind
Nimm meine Hand, vertrau mir blind.

Du fragst mich, was man im Spiegel sieht
Ich erzähl von einem Menschen,
Der vor sich selber flieht
Und dabei all das Schöne übersieht
Was uns dieses Leben gibt.

Fragst, was ich denn sehe,
Ich antworte, nach kurzem Zögern,
Den Menschen, mit dem ich aus Liebe
gehe.
©Alina Jacobs

Dec. 30, 2016, 3:25 p.m. alina 0

Da ich mit all' meinen Wünschen für dich,
mehr als nur die paar Zeilen füllen würd,
so schreib ich nichts
und schenk dir die Stille,
ganz unberührt.

Dec. 10, 2016, 2:08 p.m. alina 0

Wir leben beide zwei Persönlichkeiten.
Wir zeigen uns unsere Welten, doch lassen uns nicht rein.
Denn wir sind nicht in der Lage, mal mutig zu sein.
Wir füttern uns mit verschiedenen Wahrheiten.

Ich zeig dir mein Leben,
doch mit dem Gewissen, dass du zu weit entfernt bist um eingreifen zu können.
Ich kann dir nicht zu viel Vertrauen geben.
Denn diesen Triumph darf ich dir nicht gönnen.

Ich will dich nicht verlieren,
obwohl ich dich nicht einmal gewonnen hab,
denn das könnt ich nicht riskieren, weil ich dich dafür schon zu sehr mag.
Du weißt viel über mich, doch zu wenig um mich zu verstehen.
Ich weiß fast nichts über dich, wie soll es weitergehen?

Ich kann es nicht ertragen, wie du durch mich hindurch siehst.
Doch ich kann es auch nicht wagen, dir zu zeigen, welche Seiten man ließt.

Ich verstehe es nicht,
warum es nicht einfach so sein kann, wie ich es will?
Ich hab schon oft gesagt : Erkläre dich!“
Doch dann warst du plötzlich still.

Du weißt, dass ich deine Hilfe brauche.
Ich will nicht mehr weitergehen,
sondern warten bis ich diese Worte in den Abendhimmel hauche:
„Ich kann deinen Horizont sehen“.
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:27 p.m. alina 0

Du hast mich mit einem Kirschbaum verglichen.
Damals.
" Schön und praktisch", hast du gesagt.
Ich fing an, die Kirschbäume zu lieben.
Jeden Einzelnen von ihnen!

Doch nun seh ich anders auf die Dinge.
Inzwischen weiß ich, wie du wirklich bist.
Nun starr ich auf den Kirschbaum nieder und ess keine Kirschen mehr, nie wieder.

Du nahmst mir den Geschmack von Sommer.
Du nahmst mir den Glauben an Armor.
Du nahmst mir das Vertrauen an mich selbst...

Doch was konnte ich dir nehmen?
Nichts.

Ich hab dir bloß aufrichtige Zuneigung gegeben.
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:24 p.m. alina 0

Running out of time
All die Jahre,
langsam entrinnt sie mir,
die Zeit.

Eiskalt
Letzten Winter,
deine warmen Lippen,
auf meinen.

Risse
Alter Ledereinband,
die Seiten rascheln,
vom Buch.

Frühes Glück
Im Morgengrauen,
der dunkelblaue Himmel scheint,
auf die Bäume.

Die Verbliebenen
Vor langer Zeit,
deine Hand in meiner,
Erinnerungen.

Wirbelsturm
Im Wandel der Zeit,
ein Gewirr aus Stimmen,
unerträglich.

Tot ist Tod
Totgeschlagene Zeit,
sie wird uns verfolgen,
ein Leben lang.

Pfützenspiegelung
Es ist nur eine Wasserspiegelung,
sie tanzt im Schein
der Straßenlaterne

Licht am Ende des Tunnels
Im Winter,
ein eisiger Wind weht,
unablässig.

Hat es einen Sinn?
Die ganzen Jahre,
alles was ich mache,
es ist falsch.

(zu) Haus
Dein Haus,
immer wenn ich es sehe,
diese Wut.

Kohlenstoff
Ein leerer Raum,
eisblaue Diamanten ziehen mich in ihren Bann,
deine Augen.

The Speech
Jeden Tag,
dieses unausgesprochene Geheimnis,
zwischen uns.

Luftballons
Seit ein paar Monaten,
es geht nicht mehr,
dieser Druck.

Bergab
Jeden Tag,
fühle ich mich in deiner Nähe geborgen,
diese Liebe.

Einheit
Schon seit langem,
diese Feindseligkeit, wenn man mich sieht,
es zerreißt mich.

Fall
Im Oktober,
es nimmt mir die Luft zum Atmen,
Faszination.

Bestimmung
Bei dir
in deinen Armen mein Kopf an deinem klopfendem Herzen
Glückseligkeit.
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:24 p.m. alina 0

Es sind die Momente,
in denen ich nicht bei dir sein kann.
Momente die mich zerreißen,
erdrücken.

Momente die ich nicht erleben will,
jedoch lässt du mir keine andere Wahl.
Ich vermiss dich mit jeder Stund,
die ins Lande geht und mit jedem Atemzug,
der sanft verweht.

Ich will das du mich wenigstens einmal in deine Arme schließt und sagst:
„Sie ist mein!“
Und dabei stolz anfängst zu lächeln.

Leider wird dies eine Illusion bleiben,
denn du siehst mich nicht-
in dieser Welt voller Gesichter,
Schade drum,
denn ich seh nichts anderes,
als dich.

Du bist meine kleine Welt,
doch leider weißt du nicht,
dass ohne dich die meine,
zerfällt…
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:23 p.m. alina 0

Da bist du
Hier bin ich.
Uns trennen objektiv betrachtet ein paar Räume,
Subjektiv betrachtet Welten.
Es ist ein Phänomen,
denn es sind nicht nur die 
Jahre, die wir beide zählen,
es ist die Erfahrung
Erfahrung von der ich glaubte,
sie in einem gewissen Maß zu besitzen.
Doch dem ist nicht so.

Leider.

Es wäre schön, wenn uns nur ein paar Räume trennen würden.
Wenn es nur die Erfahrung wäre, wenn unsere Beziehung auch in der Realität eine Chance hätte.
Es wäre schön, wenn uns nur ein paar Räume trennten...

doch ich sehe nicht objektiv.
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:23 p.m. alina 0

Sie sah ihn an mit einem so warmen Blick, dass man meinen könnte,
es gäbe nichts Bedeutenderes für sie.
Vermutlich war dem so.
Er war der schönste Mensch auf Erden,
aber nicht indem wie er aussah,
auch nicht indem, was er sagte
sondern indem, was er war.

hatte das nicht schon Markus Zusak gesagt?

Er sah zurück in seinem Blick, keine Regung.
Sie sah in verschneite Vergissmeinnichtblumen...
Aber es war in Ordnung,
denn sie wusste es.

Du begreifst es nicht,
was wir füreinander fühlen.
Man kann es nicht sehen,
Nicht verstehen
nur spüren.

Hör zu, merkst du es?
Welche Spannung in der Luft liegt,
wenn sie ihn ansieht?
Schau hin, siehst du es?
Welches unsichtbare Band sie verbindet?

Vergisst du nun die Vorurteile, die du an sie bindest?
Auch wenn du es unakzeptabel findest?
Sie sind jung, aber nicht naiv

doch das, was sie nicht wissen ist:
Zukunftspläne gehen sowieso schief!
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:10 p.m. alina 0

Eine weiße Rose
Anmutig entfaltet sie ihre Blütenpracht
Kleine Dorne zieren ihren grauen Stiel.
Auch wenn ich es nicht wahrhaben will,
So weiß ich doch, wie gefährlich sie ist.

Ein Spinnennetz
In spiralförmigen Abständen gesponnen
In denen sich Regentropfen sammeln.
Sie tränken es
Ziehen seine Fäden hinunter.
Und die Spinne verliert den Halt
Dort in ihrem Spinnennetz.

Die Kälte
Sie zerrt an mir, frisst mich auf
Erreichen wird sie mein Herz jedoch nicht. 
Denn dies ist gewärmt von dir 
Von deinem Schnee. 

Die Bäume
Sie ragen auf, wie ein schwarzer Schatten in der Nacht
Spürst du, wie die Schuldgefühle an dir nagen und die Angst erwacht?
Selbst der Nebel vermag dies nicht zu trüben.

Der Nebel hebt ihn bloß hervor.
Der Nebel mit den dunklen, schwarzen Bäumen, 
Die ächzend ihr Herbstlaub tragen
Im Hintergrund.

Doch was fehlt, ist der Schnee.
Er ist fort.
Du fehlst.
Hier im Nebel zwischen den schwarzen Bäumen - 
Bei mir.

Lass mich dein Nebel sein.
(so kann ich dich verhüllen)
Und du mein Schnee.
(so kannst du mich verzaubern)
Zusammen legen wir uns über die schwarzen Bäume.

Und es wird ein Rückblick nach vorn,
Eine große Liebe.
Denn wir machen das Gleiche nochmal - nur anders.
Nun stehen wir nicht mehr dicht an dicht…und sind allein.

Und ich ziehe meine Karte
Aus dem Fahrkartenautomaten.
Lächle bei dem Gedanken an deine leuchtenden Augen und deine geröteten Wangen,
Welche du hast, wenn du mich grinsend vom Bahnhof zu dir holst.

Ich will in deinen Armen Zuflucht finden
Deine Lippen auf meinen
Mein unregelmäßiger Atem an deinem
Und so mit dir meine Ängste überwinden.

Tautropfen
Siehst du sie rinnen?
Über das zarte Waldpapier
Vom Himmelszelt
Meinen Wangen.
Sie verdampfen und werden Teil des nie enden wollenden Nebel.

So weit entfernt von dir,
Obwohl ich neben dir stehe.
Hier in dieser Realität haben wir keine Zukunft,
Drum lass und dorthin gehen,
Wo wir eine Zukunft haben.
Lass uns Geschichte schreiben.

Wenn wir später nichts mehr zu sagen haben,
Dann lass uns gemeinsam schweigen
Und wenn ich aufhören werde,
Das „wie“ zu hinterfragen,
Dann wissen wir beide,
dass wir damit fertig sind
uns unsere Welten zu zeigen.

Und es wird Zeit
Ein neues Kapitel aufzuschlagen
Und etwas mehr zu wagen
Doch sind wir dafür wirklich schon bereit?

Alles ist vergänglich und nichts wird auf ewig „für immer“ sein
Doch ist es nicht der Moment,
der zählt?
Oder einfach die Person,
Welche das Schicksal wählt?
Lass mich dir eines sagen,
Für „jetzt“, bin ich dein.
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:08 p.m. alina 0

Ich weiß, dass wir die selbe Sonne sehen,
Und doch nicht die gleichen Winde zwischen uns wehen.

Ich weiß, dass du gerad an mich denkst,
Und dich fragst, wer dir hat den Vogel geschickt.

Denn der Vogel, der ist von mir,
Ein schönes Liedchen soll trillern er dir.

Ich hoff, dass du nicht vergessen mich hast,
Denn der Gedanke an dich macht einfach nicht Rast.

So viele offene Fragen,
Und ich würd' dir gerne noch Einiges sagen.

Doch das kann ich nicht machen,
Denn sonst würdest du nicht mehr über mich wachen.

Mir mein Herze weiter brechen,
Und ich könnt mich nicht mal rächen.

Nun geht die Sonne unter
und meine Gedanken an dich,
Sie werden dunkler.

Ich kann nicht mehr mit dir sprechen,
Denn sonst wird etwas in mir zerbrechen.

Das Versprechen nicht unterzugehen
und auf dich zu warten,
Ich bleibe stehen.

Fragend suchen deine Augen meinen Blick,
Doch vergeben, dass kannst du mir nicht.

Eine Frage, mir auf der Zunge brennt,
Die Antwort nur einer kennt.

Salz läuft mir aus den offenen Augen,
Ich würd so gerne deiner Lüge glauben.

Doch die Wahrheit, die ist mir klar.
Es ist die gleiche, wie vor einem Jahr.

Ich kann dir immer noch nicht das Wasser reichen,
Dennoch musst du heute vor mir weichen.

Denn nun werd ich auf eine weite Reise gehen,
Du wirst mich danach nie wieder sehen...
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:06 p.m. alina 0

Unsere Spuren verwischen im fallenden Schnee.
Komm lass uns rein gehen, du trinkst deinen Kaffee, und ich meinen Tee.

Ich mag es, meine Hände an deinem Kaffee zu wärmen,
Wenn die gefallenen Flocken doch auch nur so warm wären…

Du fängst an, mir eine Geschichte zu erzählen,
Es ist schön, wie deine Worte durch den Raum schweben.

Nun hältst du inne und schaust mich an,
denn du weißt, dass ich das Ende kaum erwarten kann.

„Hier muss ich aufhören hier muss unsere Geschichte enden,
denn die Zukunft ist kein geschriebenes Blatt, sie soll man wenden.“

Ich schaue hinaus, auf die Schneemänner, die wir gebaut haben,
einen Mann und eine Frau
ihre Äste sind zu Boden gefallen,
sie tragen unsere Farben.

„Also darf ich mir unser Ende ausdenken?“
-„Ja, ich will es dir schenken…“

Wir haben unsere Namen in den Schnee geschrieben,
das Weiß hat sie verschüttet, es wollte uns bloß in Sicherheit wiegen.

„Unser Ende…
Und was ist, wenn ich kein Ende will?“

Meine Fingerspitzen werden von der Kälte blau,
sanft legst du deine behandschuhten Hände um meine,
sie sind angenehm rau.

„Manchmal müssen Menschen mit ihren Entscheidungen fallen,
drum trauere der Vergangenheit nicht nach,
denn sonst kannst du mich nicht hallten, wenn ich in der Gegenwart erwach'…“

Im flackerndem Schein der Straßenlatern‘,
siehst du nur getrübt, die leuchtenden Stern.

Du sagst mir, ich soll löschen das Licht,
doch im Dunklen, da siehst du mich nicht.

Ein eisiger Wind verweht mein Haar,
wie schön dieser Nachtspaziergang mit dir doch war…

Mittlerweile gibt es eine Geschichte pro Tasse Kaffee,
denn Kaffee und Geschichten, tun uns beiden nicht weh.

„Was passiert, wenn du irgendwann zu groß für meine Geschichten bist?“
-„Dafür werd' ich nie zu groß sein…ganz egal, was das Maßband auch misst!“

Und wenn du nur der Schnee in meinem Herzen bist?
Der Frost,
welchen ich, wenn er fehlt,
vermiss?

Und es wurde eine Winterliebe
mit dem letzten Schnee
schmolz auch sie dahin
aund ließ sich nicht mehr
auffangen.
©Alina Jacobs

May 24, 2016, 3:05 p.m. alina 0

Und manchmal frag ich mich
Wie soll das weiter gehen?
Du und ich
Sind zwei Unpolare Atome, die sich gegen den Strom drehen.
Haben die gleiche Elektronegativität, die uns verbindet,
Gerade weil man uns in der selben Perioden findet.

Wir sind keine Salze,
sind zu wenig polar,
Wir passen nicht,
das glaub ich nicht
sind doch nicht
unfehlbar.

Doch unsere Differenzen sind nicht hoch genug
um gänzlich ineinander über zu gehen,

Was ich damit sagen will
Ich kann kopfüber deinen Horizont sehen!
©Alina Jacobs

May 6, 2016, 7:23 p.m. alina 0

Meine Gedanken mit deinem Namen zu füllen,
Meine zitternden Arme in deine Jacke zu hüllen.
Meiner trockenen Kehle aus deinem Becher Wasser zu geben,
Bringt meinen Herzschlag plötzlich zum Beben.
In deinen Armen sich vor'm Regen verstecken,
Wenn die Schatten der Nacht anfangen einen zu erschrecken.
Deiner Stimme beim Klang von Gruselgeschichten zu Lauschen,
Mit dir den Sonnenuntergang betrachten, beim ruhigen Wellenrauschen.

Es könnte so einfach sein, doch das Leben ist schwer,
denn ohne dich fehlt mir ein Stück und ich bin leer.
©Alina Jacobs

May 3, 2016, 10:19 a.m. alina 0

Was ist ein Mensch, wenn keiner an ihn denkt?
Wenn keiner ihn bemerkt?
Wenn keiner sich um ihn schert?
Was ist ein Mensch, wenn keiner ihm ein Lächeln schenkt?

Was ist die Liebe wenn man sie nicht erkennt?
Wenn man sie nicht erlebt?
Wenn man nicht auf Wolke 7 schwebt?
Was ist die Liebe, wenn man sie nicht nennt?

Was ist die Hoffnung, wenn man zu verbittert ist?
Wenn man nicht mehr hoffen mag, weil einen die Enttäuschung plagt?
Was ist die Hoffnung, wenn niemand die Friedensflagge hisst?
©Alina Jacobs

April 20, 2016, 8:47 p.m. alina 1

Wie schwer es sein muss, mich zu lieben...
Komplizierter noch, als ohne Flügel hoch zu fliegen
Ich weiß nicht mal selber, wer ich bin
Und verliere mich nicht selten in Irrsinn.

Ich singe oft schief zu laut
Bin diejenige, die sich nachts nicht raus traut
Ganz leise Hoffnung aufbaut
Und häufig viel zu schnell vertraut

Wie schwer es sein muss, mit mir zu reden...
Da meine Gedanken manchmal schlimmer als Honig zusammen kleben
Und ich planlos durchs Leben treibe
Und mich an Grashalmen schneide.

Bei dir bin ich vollkommen ehrlich,
Darf auch mal nicht funktionieren
Bist für mich inzwischen unentbehrlich
Weil ich weiß, wie schön es ist, wenn unsre Herzen im selben Takt pulsieren...

Wie schwer es sein muss, mich zu lesen...
Bin noch nie ein Bestseller gewesen
Unfertig und voller Rechtschreibfehler
Ein offenes Buch, nur ohne Erzähler

Ich verlaufe mich
Finde den Weg nicht
Klettere gern auf Bäume
Und schlafe nicht immer, wenn ich träume.

Du versucht die Eckpunkte, an denen wir uns schneiden, zu unterstreichen,
Damit ich sehe, welche Leidenschaften sich bei uns doch gleichen
Lässt dich inzwischen auch auf meine Kompromisse ein,
denn mit dir bin ich weniger allein.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:52 p.m. alina 3

Schaut aus dem Fenster und merkt, dass ihr wieder Farben seht,
Dass die Uhr immer noch an der selben Stelle steht,
Und wie die Blume vom letzten Jahr
von Neuem auflebt.

Ja, merkst du, wie die Zeit vergeht?

Spürt ihr, wie die Erde bebt?
Ein warme Lufthauch über Mund und Nase fegt?
Und ihr den dampfenden Tautröpfchen die Hand gebt?

Merkst du nicht auch, wie die Zeit vergeht?

Siehst du, wie sich der Igel erhebt?
Spürst du wie der weiße Löwenzahnsaft an dir klebt?
Und hörst du, wie der Mensch den Rasen mäht?

Und merkst du jetzt, wie schnell die Zeit vergeht?

Eben war es doch noch ein Winterwind, der dein Haar verweht
All die Wunden des letzten Jahres sind nun zugenäht
Nun sitzt du im Schaukelstuhl, das Haar ergraut
Und fragst dich, wo sind all die Jahre hin?

Schaust hinaus, aufs weiße Feuer und merkst,
wie du mit den (Jahres) Zeiten gingst...
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:50 p.m. alina 0

Jeden Tag,
Laufen wir die Straße entlang.
Schweigend.
Unsere Füße im gleichen Rhythmus.
Angenehm, die Stille zwischen uns.
Wir brauchen die Worte nicht.

Du hast neue Schuhe,
Ich bemerke sie und nicke.
Du hast es gesehen, doch sagst nichts.
Deine Lippen formen bloß ein stilles „Komm“.
Du brauchst die Worte nicht.

Und ziehst mich zurück auf die Straße,
die wir seit Jahren gemeinsam gehen.
Es ist unser Weg.
Wir schweigen immer noch.

Denn die Worte, die brauchen wir nicht.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:47 p.m. alina 0

Sie haben es gesungen,
am zweiten Tag,
als das Schiff in See stach.
Ich habe es mit gesummt.
Dafür haben Sie mir ein Lächeln geschenkt.

Wir saßen da, nebeneinander
und summten unser Lied.
Mit Gefühl,
im Grunde haben wir es nicht gesungen.
Es waren unsere Herzen.

Später, am Abend dann,
da wo die Petroleumlampen flackerten
und trübes Licht verbreiteten,
da saßen wir alle zusammen.

Sie waren da.
Der geschriebene Fotoschreiber.
Der Momente-Festhalter.
Ich.
Ich sang mit dem Momente-Festhalter zusammen das Lied.
Wir sangen es schief und setzten zu spät ein.
Wir sangen es von Herzen.

Nun sind wir alle fort.
Niemand, der beim Schein der Lampe, dieses Lied singt.
Ein schnelles, weiches Räuberlied.

Es war unser Lied in dieser Nacht.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:46 p.m. alina 0

Und ich schicke meine Tauben
hinauf ins Himmelszelt
würd so gern an etwas glauben
dort tragen sie unsere Welt
„HÖRT AUF MIR DEN ATEM ZU RAUBEN!“
meine weißen Friedenstauben.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:43 p.m. alina 0

Es gab da mal ein Mädchen,
das hatte Feuer in den Augen
vor Begeisterung,
doch irgendwann erlöschen alle Feuer

und es werden Bemalungen aus Asche gemacht.

Es gab da mal einen Jungen,
der hatte Eis im Herzen
um sich zu schützen vor Schmerzen,
doch irgendwann schmilzt all das Eis

und es werden mit Wassertropfen die Lichterkerzen gelöscht.

Es gab da mal eine Frau,
die hat schon seit langem kein Feuer, geschweige denn Eis mehr
denn das Lieben viel ihr schon immer schwer
doch sie wollte eine Geschichte.

Dieser Text, der ist für sie,
dank ihr ist das Herz des Jungen ausgezehrt
und die Augen des Mädchens sind geleert,
denn die Frau hat ihre Träume zerstört.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:36 p.m. alina 0

Wir lassen die Tür immer auf, wahrscheinlich für den anderen, der noch da ist,
doch Niemand geht hindurch.
Er bleibt vor der Tür stehen und schaut Niemandem zu,
wie er sich zu Bette legt.
Niemand bemerkt Ihn vor der Tür
und Niemand bittet Ihn hinein.
Er starrt ins dunkle Zimmer, schaut auf Niemanden in seinem Bett
und geht.
Niemand bemerkt Sein gehen
und legt sich schlafen.

Niemand hat gesehen, wie Jemand ging.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:35 p.m. alina 0

Lichter
Bunte Lichter
und sie tanzen
vor meinen Augen.

Eigentlich mag ich es nicht.
Wenn es nur so vor Farben, Freude, Freiheit
glänzt.

Doch diese Lichter sind gar nicht
friedlich,
auch wenn sie so scheinen
ist es nicht so, wie wir vielleicht meinen
denn die Zauber (können)
leiden...
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 11:24 p.m. alina 0

Und ich zerbreche mein Gewehr
Lasse weiße Tauben in den Himmel fliegen
Male einen Kreis, in dem sich die Balken biegen
Knicke Olivenzweige, denn das ist nicht schwer
Bastle einen Papierkranich
Die weiße Flagge liegt mir zu Füßen, doch du glaubst mir nicht
Lasse eine Fackel brennen
Lerne den Regenbogen kennen
Strecke den Zeige und Mittelfinger meiner rechten Hand empor

Doch merke zu spät, wie ich diese Welt verlor.
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 10:53 p.m. alina 0

Bloß ein leeres Wort?
Welches uns Angst macht?
Gibt es ihn überhaupt an diesem Ort?
Oder ist er noch nicht in unseren Herzen erwacht?

Ist er nicht für alle da?
Kann man ihn teilen?
Ist diese Vorstellung wirklich wahr,
Oder müssen wir im Krieg verweilen?

Was werden unsere Kinder sagen?
Sie hatten noch kein Recht zum Leben.
Werden sie wegen der Ungerechtigkeit klagen?

Ist es nicht unsere Pflicht ihnen eine Welt in Frieden zu geben?
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 10:52 p.m. alina 0

Ich laufe durch die Stadt in der Hand
meine pinke Brotdose.
Die Leute gaffen mich an, ich drücke meine Finger fester um
meine pinke Brotdose.
Ich sehe Menschen die ich kenne, schnell wechselt die Hand, nun liegt sie in der Linken,
meine pinke Brotdose.
Ich kriege Hunger und öffne sie, nun ist sie leer,
meine pinke Brotdose.
Ich kriege Angst, denn es ist dunkel und ich höre Schritte, um mich abzulenken klappe ich sie
auf und zu, auf und zu,
meine pinke Brotdose.
Plötzlich packt mich jemand am Arm, da reiße ich meine Hand hervor und werfe sie auf meinen Angreifer,
meine pinke Brotdose.
Ich renne weg, schnell nach Haus, als ich mich umdrehe liegt sie da, einsam und verlassen,
meine pinke Brotdose.
Am nächsten Tag komme ich um sie zu holen, doch sie ist nicht mehr da, sie ist weg,
meine pinke Brotdose.
Ich vermisse sie,
meine pinke Brotdose.

Und Mama fragt: "Wo ist sie,
deine pinke Brotdose?"
©Alina Jacobs
- Für meinen Opa <3

April 5, 2016, 10:34 p.m. alina 0

Weiße Rose
auch sie ist gebrochen
und ich habe mich an ihren Dornen gestochen
Nun läuft rot über weiß
sie hat so lieblich gerochen
Doch kann man mit roten Rosen noch auf Frieden hoffen?
©Alina Jacobs

April 5, 2016, 10:28 p.m. alina 2

Es könnte so einfach sein.

Und doch…gibt es immer wieder Situationen in denen man sich vom kompletten Gegenteil überzeugen darf.
Aber ist das nicht eigentlich gegen unser Verständis von Leben?

Wollen wir uns nicht alles möglichst einfach und unkompliziert machen?

Leben ist also manchmal wie Software. Sie soll einfaches erreichen und ist trotzdem kompliziert.

Schade eigentlich.

April 5, 2016, 10 p.m. till 0